Einführungsfilm

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betrifft Widerstand

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Prato-Ebensee

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Neuerscheinung: Konzentrationslager Ebensee von Florian Freund


 

Der seit Mai 2016 erhältliche Band basiert auf dem 1989 publizierten Buch "Arbeitslager Zement" und dem 2010 erschienenen Werk  "Die Toten von Ebensee".

Florian Freund thematisiert das KZ-System Mauthausen, die Raketenrüstung und das Lagergeschehen in Ebensee sowie die strafrechtliche Verfolgung von Tätern aus dem KZ Ebensee.

 

Florian Freund: Konzentrationslager Ebensee

Verlag: new academic press, ISBN: 978-3-7003-1938-2
Umfang: 144 Seiten, Einband: Paperback

Preis: € 17,90

 

Das Buch ist im Zeitgeschichte Museum und im Buchshop des ZME erhältlich.






Befreiungsfeier 2016


 

Die 71. Internationale Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Ebensee fand am Samstag, dem 14. Mai 2016 um 10.30 in der KZ-Gedenkstätte statt.

Prominente Referentin bei der diesjährigen Gedenkfeier war die Schauspielerin Katharina Stemberger, die mit ihrer berührenden und gleichzeitig gesellschaftspolitisch bedeutenden Rede Überlebende und viele Anwesende beeindruckte.

 

 

Reden 2016

 

 

 

 

 

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PROGRAMM:

 

SA 14.5.  - 10.30 Uhr  - KZ-Gedenkstätte

 

BEGRÜSSUNG:

Bgm. Ing. Markus Siller

 

ANSPRACHEN:

Leszek Mieczyslaw Polkowski (Überlebender, geb. 1928)

Bernard Maingot (Überlebender, geb. 1925)

Andrew Sternberg (Überlebender, geb. 1928)

Dario Venegoni (Präsident ANED Italia)

 

GEDENKREFERAT:

Katharina Stemberger (Schauspielerin)

 

MUSIKALISCHE UMRAHMUNG:

Ensemble „Sonderschicht“

 

Präsentation des restaurierten „Lepetit Denkmals“ in Anwesenheit des italienischen Botschafters in Österreich Dr. Giorgio Marrapodi

 


RAHMENPROGRAMM:


10.5/12.5./14.5./15.5. - jew. 20.00 Uhr - Kino Ebensee

"Son of Saul" (Ungarn 2015)  Regie: László Nemes

Filmdrama über die Möglichkeiten und Grenzen des Widerstands im „Sonderkommando Auschwitz“, Oscarprämierung 2016 als bester fremdsprachiger Film

Kooperation mit Kino Kulturverein Ebensee

 

 

MI, 11.5.2016 -  19:00 - Zeitgeschichte Museum

Präsentation des Gedenkprojekts Auschwitz/Österreich.

Zeichnungen des KZ-Ebensee Überlebenden Jan Kupiec 1945

Vortrag und Präsentation: Dr. Albert Lichtblau et.alt.

 

FR. 13.5.2016 - 18:30 Löwengang (Alte Traunstraße)

„Stationen des Bedenkens“

 

FR. 13.5.2016 - 20:30 - Kino Ebensee

Orges & the Ockus-Rockus Band

Koop.: Kino Kulturverein Ebensee

 


Gedenkprojekt Auschwitz/Österreich. Zeichnungen des KZ-Ebensee Überlebenden Jan Kupiec 1945



Die 1978 eröffnete Österreich-Ausstellung im Staatlichen Museum der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau begrüßte Besuchende mit einer Eingangstafel, auf der "Österreich - Erstes Opfer des Nationalsozialismus" zu lesen war. Lange Zeit war diese Opferthese Teil der österreichischen Identität. Mit dem Wandel des Bewusstseins um die Mitverantwortung Österreichs an den Verbrechen des Nationalsozialismus wurde schließlich eine Neugestaltung gefordert. 2013 wurde die Ausstellung von 1978 im Block 17 der Gedenkstätte geschlossen. Als Resultat europaweiter Wettbewerbe wurden 2014 die Neukonzeption der Ausstellung und 2015 deren Gestaltung beauftragt.

Die Ausstellungsidee "Entfernung. Österreich in Auschwitz" verweist auf die geografische Entfernung zwischen Österreich und Auschwitz, zugleich aber auch auf die physische Entfernung der nach Auschwitz Deportierten, aus Österreich und aus dem Leben. Die Ausstellung setzt diese Entfernungen in den Mittelpunkt und bringt den Anfang der Geschichte in Österreich und deren Ende in Auschwitz den BesucherInnen nahe, "ent-fernt" also gleichsam die beiden historischen Orte. Die in der Darstellung verschränkte Geschichte der österreichischen Opfer und TäterInnen wird zu einer adäquaten Vermittlung der Rolle Österreichs in der Geschichte des Nationalsozialismus beitragen.

(Quelle: www.nationalfonds.org)

 

Als erstes Gedenkprojekt, das den Gedanken der "Entfernung" zwischen den Orten Auschwitz und Österreich aufgriff ist die Edition "Auschwitz / Österreich. Zeichnungen von Jan Kupiec (1945)". Im Zuge der Recherchen für die Neugestaltung der Österreich-Ausstellung fanden die Mitglieder des Teams ein Konvolut von Postkarten, die auf der einen Seite Fotografien österreichischer Sehenswürdigkeiten und auf der anderen Seite vom polnischen Auschwitz-Häftling Jan Kupiec gezeichnete Motive und Szenen aus Auschwitz zeigen. Jan Kupiec kam im Jänner 1945 ins KZ Ebensee, wo er auch befreit wurde. Die Zeichnungen und seine auf  Papierfetzen von Zementsäcken verfassten Erinnerungen an die Lagerzeit entstanden nach der Befreiung in Ebensee, wo er auf Nachricht von seiner Familie wartete.


 

 

Vorderseite Matrei in Osttirol, Rückseite "Rückkehr von der Arbeit"

 

Die Broschüre ist im Buchshop des ZME erhältlich.

 


Ausstellungserweiterung im ZME


 

Die BesucherInnen des Zeitgeschichte Museums erwartet ab Jänner 2016 ein in manchen Ausstellungsbereichen neues Erscheinungsbild.

Die im März 2001 eröffnete Ausstellung hat die unsererseits gesteckten Erwartungen erfüllt. Bis dato haben etwa 90.000 Menschen, mehrheitlich SchülerInnen aus Oberösterreich im Rahmen des Unterrichts, die Ausstellung besucht. Sie wurde mehrfach in Fachpublikationen und Museumsführern herausragend erwähnt, zuletzt in dem Band von Dirk Rupnow/Hedemarie Uhl (Hrsg.) Zeitgeschichte ausstellen in Österreich. Museen - Gedenkstätten - Ausstellungen. Böhlau 2011.

Dauerausstellungen sollten jedoch nach 10-15 Jahren einer Aktualisierung unterzogen werden, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse und zusätzliche Sammlungsbestände präsentieren zu können. Erfahrungen haben gezeigt, dass bei BesucherInnen jedes Alters eine große Erwartung besteht, originale Objekte sehen zu können, Originale die benutzt wurden, per se eine Geschichte erzählen können und somit eine "Aura der Authentizität" besitzen.

 

Neue Ausstellungsbereiche:

 

"Arisierung"  ("Schratt Villa" - Löhner; Biographie Wilhelm Haenel, Beauftrater für "Arisierungen")

 

"NS-Volksgemeinschaft" ("Ahnenpaß", Muttertag, "Ehrenkreuz für die deutsche Mutter")

 

"NS-Mangelwirtschaft" (Kleiderkarte, Haushaltsausweis, "Winterhilfswerk", "Kohlenklau"-Brettspiel)

 

Widerstand (neue Bereichstexte und Biographien)

 

KZ Ebensee (Täterbiographien, Artefakte)

 

Primäres Ziel der Ausstellungserweiterung war es, nicht die Fehler zahlreicher historischer Museen zu wiederholen. Alle präsentierten Objekte werden in ihrem historischen Kontext beschrieben und wissenschaftlich kommentiert. Die fragilen Rauminstallationen und Virtrinen wurden von Architekt Bernhard Denkinger entworfen und baulich begleitet.


Alle Fotos:  ZME










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