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Prato-Ebensee

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Vermittlungsprogramme im Zeitgeschichte Museum zu 1. Republik, "Ständestaat", Nationalsozialismus, Widerstand und Rechtsextremismus

 

 

 

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Schulklassen haben im Zeitgeschichte Museum die Möglichkeit an 2-stündigen Workshops teilzunehmen, die sich je nach Alterstufe mit Inhalten der Ausstellung beschäftigen. In Kleingruppen entdecken die Jugendlichen einzelne Themen oder Zeitabschnitte, die sie im Anschluss präsentieren. Die Workshops werden museumspädagogisch betreut.

 

 

Workshop 1: 1. Republik + „Ständestaat“ (8.-13. Schulstufe)

 

enthält max. 9 Module:

- Die Anfänge der Republik

- Die sozialdemokratische Partei

- Die christlichsoziale Partei

- Wahlplakate

- Politik der Straße und der 15.7.1927

- Die Lebensbedingungen der Menschen

- Zeichen der politischen Krise

- Das autoritäre Regime 1933-38

- Die Nationalsozialisten in der Zwischenkriegszeit

 

Workshop 2: Nationalsozialismus: Verfolgung und Widerstand (8.-13. Schulstufe)

 

bestehend aus den Modulen

- "Anschluss"

- Das NS-Regime

- Jugend und Rollenbilder

- Rassenideologie

- Antisemitismus und Verfolgung

- Kriegspropaganda

- Widerstand

- KZ Ebensee

- Nach 1945

 

Workshop 3: Sprache als Instrument der Macht im Nationalsozialismus (11./12. Schulstufe)

 

6 Module

- Sprache und Faschismus

- Beispiele der nationalsozialistischen Propaganda-Sprache

- Die "Gefahr" der Literatur

- Lesen im Nationalsozialismus

- Die Sprache des Widerstands

- Briefe aus dem Exil

 

Workshop 4: Widerstand und Zivilcourage (11./12. Schulstufe)

 

- Widerstand in der Diktatur

- Februar 1934: Widerstand gegen die Ausschaltung der Demokratie

- Widerstand 1938-1945

- Widerstand im Salzkammergut

- Widerstand und Zivilcourage

 

Workshop 5: Österreich nach 1945 - Umgang mit der NS-Vergangenheit (11./12. Schulstufe)

 

- KZ-Ebensee: Verdrängung regional

- Österreich nach 1945: Opfermythos

- Entnazifizierung

- Österreichische Nachkriegspolitik: Zwischen Wandel und Kontinuität

- Enteignung, Zwangsarbeit, Restitution, Entschädigung

 

Workshop 6: Was ist Rechtsextremismus - Grundlagen, Symbole und Dresscodes (ab 8. Schulstufe)

 

-Basisworkshop zum Einstieg in die Thematik.

Zuerst erfolgt eine genaue Begriffsklärung, die Grundelemente zur Frage „Was heißt ‚rechtsextrem‘ eigentlich?“ werden in diesem ersten Block vermittelt. Anhand konkreter Beispiele (Wahlplakate und Kurztexte) wird gemeinsam mit der Gruppe erarbeitet, in welcher Form sich die Definitionen in der Realität niederschlagen. Im zweiten Teil wird – ebenfalls wieder in gruppenmethodischer Arbeit – auf rechtsextreme und neonazistische Symbolik/Dresscodes/Chiffren eingegangen (auf Wunsch zusätzlich anhand von Videobeispielen). In der dritten Workshop-Phase bildet das Thema „rechtsextreme Musik“ den Schwerpunkt. Anhand von Hörbeispielen aus unterschiedlichen Genres soll vermittelt werden, wie facettenreich nicht nur die rechtsextreme Szene, sondern auch deren Auswüchse sein kann.

- Materialien: Wahlplakate, Texte, Musik- und Filmbeispiele

- Maximale Gruppengröße: 25 Personen

- Dauer: 2 bis 3 Stunden

- Kosten: 120 Euro (Pauschale), in Kombination mit einem Besuch der KZ-Gedenkstätte oder des

Zeitgeschichte Museums 150 Euro

- Termine: Der Workshop ist nur zu folgenden Zeiten buchbar: Do 9.00 - 14.00 und Fr 9.00 - 17.00

 

Moderation: Mag. Kathrin Quatember, Studium der Geschichte an der Universität Salzburg mit den Schwerpunkten Zeitgeschichte und Widerstand im NS, Referentin zum Thema „Rechtsextremismus“ für das Friedensbüro Salzburg.

 

Es besteht auch die Möglichkeit den Rechtsextremismus Workshop in der Schule durchzuführen. Hierfür enstehen Kosten von 150 Euro (Pauschale) und Termine sind über folgenden Kontakt vereinbar: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

 

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